Gute-Mitarbeiter

Gute Mitarbeiter

Gute Mitarbeiter zu finden, stellt sich heute als enorm schwierige Aufgabe dar. Oft höre ich von meinen Kunden und solchen, die ich gerne dazu zählen würde: Wir benötigen eigentlich kein Marketing und keine fluffige Webseite, wir benötigen gute Mitarbeiter. An der Stelle schwelt die alte Frage nach Henne oder Ei im Hinterkopf. Was war zuerst da? Marketing als notwendiges Übel, um erst einmal eine anständige Marktposition zu erklimmen. Sicherlich, denn schon unsere Großeltern haben Litfaßsäulen beklebt oder Anzeigen in der Tagespresse veröffentlicht. Wenn die Bude dann läuft – ab in die Bremse. Kostet alles viel Geld. Nicht wirklich der richtige Ansatz, denn die Konkurrenz schläft nicht und die Stagnation ist Rückschritt. Ab davon sind Bekanntheit und Präsenz eines Unternehmens für Arbeitnehmer durchaus Parameter, um ein Beschäftigungsverhältnis einzugehen.

Potenzielle, gute Mitarbeiter schauen sich Webseiten an

Und das in der Regel sogar sehr aufmerksam. Wenn die Webseiten dann überhaupt gefunden werden und sich darin ohne weiteres navigieren lässt. Worst Case: Eine Seite, die nicht auf dem Mobiltelefon funktioniert. Die darf sich gleich in die Ecke stellen. Einmal schämen bitte. Der erste Eindruck ist dahin. In dieser Zeit stellen Bewerber hohe Ansprüche an die Unternehmen. Dazu gehört neben einem guten Gehalt und einer passenden Work-Life-Balance auch eine klare und sympathische Ansprache. Was eignet sich an dieser Stelle mehr als eine attraktive Webseite. Und wenn diese mit geschickt gewählten Schlüsselwörtern in der Stellenbeschreibung auch noch Kunden anlockt – umso besser. Personalmarketing rückt zunehmend in den Fokus vieler Unternehmen. Ob nun Henne oder Ei – sollen sich doch die Wissenschaftler und Philosophen damit beschäftigen. Eine ordentliche Internetpräsenz jedenfalls, lockt mehr gute Mitarbeiter als ein digitales Wrack.